PäPKi®

von Ines Fasch

PäPKi® ist die Abkürzung für Pädagogische Praxis für Kindesentwicklung und steht für ein ganzheitliches Förderkonzept zur Verbesserung von Lern.- und Verhaltensauffälligkeiten.

Der Fokus ist dabei auf die körperliche Reifung und Entwicklung des Kindes gerichtet.

Die Entwicklungs- und Lerntherapie nach PäPKi® steht für ein ganzheitliches Förderkonzept. Symptome dienen der Diagnostik. Jedoch angesetzt wird bei den Ursachen. Der Fokus ist dabei auf die körperliche Reifung und Entwicklung gerichtet. Gerade die ersten 12 bis 18 Lebensmonate, in denen das Kind den neuromotorischen Aufrichtungsprozess durchläuft, sind von großer Bedeutung für die spätere Entwicklung und die kognitive Leistungsfähigkeit in der Schule. Treten in dieser frühen Phase Abweichungen auf, so wird das Kind sich später immer wieder neu orientieren und kann kaum auf Gewohntes und Sicheres Verhalten zurückgegreifen werden. Alle Lernbemühungen finden dann auf einem wackeligen, sensomotorisch Fundament statt. Lern.-und Verhaltensauffälligkeiten können die Folge sein. Den Schwerpunkt meiner Begleitung lege auf eine ausführlich Anamnese und anschließende individuelle neuromotorischen Aufrichtung.

Im Mittelpunkt der Unterstützen steht das nachträgliche Trainieren des Aufrichtungsprozesses in Form von gymnastischen Bodenübungen, welches unter elterlicher Aufsicht zu Hause stattfindet. Die aktive Mitarbeit der Eltern ist daher eine Grundvoraussetzung für den Therapieerfolg.

Was können Hinweise einer Aufrichtungsproblematik sein?

Hier folgen einige Beispiele, bei einem gesunden Kindern, mit geringer neuromotorischen Aufrichtung im Schulalter:

  • Krumme Sitzhaltung, der Kopf wird abgelegt

  • Unrundes Gangbild mit auffälliger Tollpatschigkeit

  • Antrieblosigkeit

  • X-Bein Stellung, Knick-Senk-Spreitz-Füße

  • Hohlkreuz im Stehen

  • Rundrücken im Sitzen

  • Geringe Frustrationstoleranz

  • Probleme beim Abschreiben von der Tafel

  • Nasale Sprechweise, kein Mundschluss

  • Schwierigkeiten beim Umgang mit dem Besteck

  • unphysiologische Stifthaltung

  • Probleme sich zu konzentrieren

  • ständiger Reizhunger und Suche nach Anerkennung

  • Probleme im Sozialverhalten

  • Unorganisiert, unordentlich

  • Häufig Kopf- oder Bauchschmerzen

  • Hyperaktiv

  • Unzufrieden, aggressiv

Neuromotorische Aufrichtungsdefizite lassen sich nicht durch „ gute“ Ratschläge, Ermahnungen oder durch zusätzliche Disziplinierungsmaßnahmen oder Strafen beheben!

Wenn richten, dann aufrichten!

Soziale Kompetenz

Egal ob in der Krippe in der Kita oder der Schule. Auf der Straße oder zu Hause. Menschen begegnen Menschen sich. Wir sind soziale Wesen und unterliegen Regeln und Geflogenheiten.

Je sicherer ich „mir“ bin, desto sicherer kann ich mein Gegenüber wahrnehmen und einschätzen.

Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit

  • Wie verlässlich ist der eigene Körper?

  • Hat die Entwicklung einen guten Wahrnehmungssinn für Raum, Zeit und Ordnung installiert?

  • Nimmt die „Schule“ viel Raum im Familienalltag ein?

  • Hat Ihr Kind Lernschwierigkeiten?
    z.B. Schreiben und Lesen lernen und/ oder Rechnen und Mengenerfassung

  • Das Verhalten des Kindes hat sich stark verändert?

  • Ist Ihr Kind häufiger allein?

  • Wie Kommunikativ ist ihr Kind?

Motorische Fähigkeiten

  • Wie nimmt ihr Kind sportliche Herausforderungen wahr?

  • Kann es körperlich mithalten?

Sinneswahrnehmungen werden erlernt!
Augen, Ohren, Haut, Gleichgewicht etc. sind Teil unserer Möglichkeiten um uns im Leben zurechtzufinden. Der Spracherwerb ist wichtig um soziale Kontakte angemessen zu leben.

 

Es geht gemeinesam in die Aufrichtung!

Ist dieses Konzept etwas für unser/ mein Kind?

  • Unser Kind ist motorisch, für sein/ihr Alter, auffällig oder ungeschickt.

  • Unser Kind hat in Teilbereichen, wie Lesen lernen oder Rechnen, Schwierigkeiten.

  • Unser Kind ist auffällig ruhig oder eher unruhig. Augenscheinlich geht es unserem /meinem Kind schlecht. Dem Kind fehlt es an Freude.

  • Unser Kind hat in der Schule große Probleme, dem Leistungsanspruch standzuhalten. Der Familienalltag ist dadurch stark geprägt.

  • Unser Kind ist häufig verschnupft, erkältet und oder anderweitig erkrankt.

Was kommt auf uns als Familie zu?

Im Mittelpunkt steht das Nachtrainieren des neuromotorischen Aufrichtungsprozesses durch sehr unterschiedliche gymnastische Übungen. Diese werden unter elterlicher Anleitung zu Hause trainiert.

Die aktive Mitarbeit, auch zu Hause, ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg der Methode. Nachhaltiges Verändern von alten Bewegungsmustern ist nur durch Ausdauer und Einüben neuer Routinen möglich.

Die Übungen werden währen der „Praxiszeit“ gemeinsam mit einem Elternteil eingeübt. Alle 6 bis 8 Wochen werden individuelle und aufbauende Übungen eingeführt, die die „Alten Übungen“ ablösen. Es kann von großer unterstützen sein, wenn Sie als Familie die kleinen und großen Fortschritte Ihres Kindes Dokumentieren.

 

Das Konzept sieht eine individuelle Begleitung vor, die sich stetig dem Entwicklungsstand, somit dem Aufrichtungsprozess, des Übenden anpasst. Schritt für Schritt wird der Körper in die bestmöglich Aufrichtung gebracht. Die Wahrnehmung und damit die Erfahrbarkeit der Umwelt verändert sich. Die Zusammenhänge zwischen körperlicher Reife und der kognitiven Leistung werden verdeutlicht.

  • Wenn meine Augen ständig unkontrolliert hin und her springen, kann ich sehr schwer lesen lernen.

  • Wenn ich für eine einigermaßen stabile Stifthaltung sehr viel Spannung aufbauen muss, dann fehlt mir die lockere Hand, um deutlich schreiben zu können.

  • Wenn ich motorisch sehr unsicher bin, werde ich bei Bewegungsspielen auffallen.

An Hand dieser Beispiele kann Ihnen bewusst werden, dass eine körperliche Unreife oft langfristige Folgen für die (Schul-)Karriere und den Körper haben kann. Kinder können den Leistungsanforderungen nicht genügen, obwohl sie es ihnen möglich wäre. Das belastet die gesamte Familiensituation. Ziel der Methode ist eine Nachreifung des Aufrichtungsprozesses.

Bei Fragen und/ oder Terminwünschen nehmen Sie herzlich gern mit mir Kontakt auf!

Ines Fasch

 

Damit sie als Familie wieder gemeinsam springen, spielen und lachen können!